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Strandurlaub in Mocambique
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Das im Nordosten angrenzende Land Mocambique ist eines der schönsten Taucherparadiese dieser Welt. Neben den
vielen Problemen des Landes, wie der hohen Kriminalität, hohe Armut und Hunger sowie von
Minen verseuchten Gebieten, die als Resultat vom letzten Bürgerkrieg stammen, bietet das Land dem Besucher verschiedene attraktive afrikanische Landschaften. Traumhafte
Strände mit Korallenriffen gehören ebenso dazu, wie Wüsten- und Graslandschaften. Einige unserer deutschen Studenten belegten während des Praktikums einen Tauchkurs, und konnten ihre
ersten richtigen Tauchgänge im Indischen Ozean unternehmen. Um natürlich Land und Leute kennenzulernen, haben wir uns als Nichttaucher der Tauchgruppe angeschlossen, um das Land
Mocambique kennenzulernen. |
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Nachdem wir unser teures Visum erstanden und unsere Stempel an der Border Control erhalten haben, konnten wir
auch unsere 4x4 Fahrkünste auf den „normalen“ Straßen beweisen. Eigentlich kamen uns die Straßen eher vor wie Tracks auf einen Bundeswehrtruppenübungsplatz. Um sich in Mocambique
fortbewegen zu können, ist ein geländegängiger Jeep mit 4x4 unbedingt notwendig. Vorbei an kleinen
Farmen inmitten einer hügligen grünen Graslandschaft erreichten wir ca. 50 km nördlich von Kosi Bay unser Tauchcamp in der kleinen Ortschaft Ponta do Ouro.
Eigentlich bestand der Ort nur aus einigen Gaststätten, Ferienhäuser und diesem wunderschön groß angelegten Tauchcamp. Inmitten der aus Bambus gebauten Schlafhütten, gab es große
gemütliche Feuerstellen, die wir natürlich auch stets abends zum Braaien voll nutzen. Manchmal kam uns das Camp wie eine Hippi-Komune vor. Aufgrund der
Jahreszeit war das Tauchcamp nicht all zu überlaufen und es war für uns stets möglich, mit vielen
Besuchern in Kontakt zu kommen. Nach unseren ersten Südafrika Reisen in trockene Gras- und
Buschlandschaften war es ein unheimlich tolles Gefühl, das Rauschen der Wellen sowie das blaue ca. 23 °C warme Wasser zu fühlen und zu sehen. |
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Den ersten Tag verbrachten wir am Strand um baden zu gehen und viele neue Eindrücke auf unseren
Spaziergängen am Strand zu sammeln. Ehrlich gesagt, viel mehr hat der Ort außer seiner sehr reizvollen Landschaft auch nicht geboten. Zur Besichtigung des Sonnenuntergang sowie –aufgang
sind wir zu einem Hügel .... gefahren. Da der steile ... sehr schwer mit einem 4x4 Fahrzeug zu erklimmen ist, tummelten sich genügend Off Road Fans auf dem Berg. Jeder der die Spitze des
Berges mit seinem Fahrzeug erreicht hat, wurde mit einem kräftigen Applaus begrüßt. Vom Gipfel aus hat der Besucher einen wunderschönen Ausblick auf das Hinterland sowie dem blauen
Indischen Ozean. Aufgrund des Meeresklimas können die Menschen im Küstenbereich ihre grünen Wiesen für den Ackerbau sowie die Viehzucht nutzen. Um einen Überblick über Land und Leute zu
erhalten, sollte man ein wenig in das Hinterland fahren. Wenn man an Farmen vorbei fährt, erkennt der Besucher recht schnell, mit welchen einfachen Dingen die Menschen auf den Farmen leben
müssen. Bei unseren Stops strömten häufig viele Kinder zu unseren Autos, um nach Süßigkeiten oder Geld zu betteln. Teilweise kletterten die Kinder auf das fahrende Auto, um einfach ein
bißchen Spaß zu haben. Die meisten Familien auf dem Land können sich einfach kein Auto leisten, so dass wir mit unserem Geländewagen eine willkommende Abwechslung waren. Manchmal standen
Minenopfer am Straßenrand, die während des Bürgerkrieges ein Bein verloren hatten. Viele solcher Bilder der armen Bevölkerung kennen viele Europäer nur aus dem Fernseher. Ich bin mir
sicher, das es in Mocambique weitaus ärmerer Gegenden gibt als im südlichen Bereich. Trotz des viel ärmeren Lebensstandard hatten wir jedoch das Gefühl, keine hungernden Menschen auf
unserer Reise im südlichen Mocambique gesehen zu haben.
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