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Der Sani Pass - Überquerung des höchsten Passes Südafrikas
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Im südlichen Teil der Natal Drakensberge an der Grenze zwischen Südafrika und dem Königreich Lesotho verläuft
der höchste Straßenpass Südafrikas – der Sani Pass. 10 km nördlich von der Ortschaft Himeville windet sich der Pass durch das Mzimkulwana Nature Reserve. Die Strecke zählt zu
den eindrucksvollsten Straßen des Landes und ist gleichzeitig der einzige östliche Zugang zum Königreich Lesotho. Die Straße läßt tief unter sich den Mzimkulwana River liegen.
Während unserer Fahrt erlebten wir den Wechsel von einer braunen ausgetrockneten Graslandschaft im Tal zu frisch grünen mit
Gras bewachsenen Hängen und sogar oberhalb der Baumgrenze mit Schnee bedeckten Bergspitzen. Dem Besucher wird gerade im Winter eine sehr schöne aber auch gegensätzliche Landschaft geboten
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In der Vergangenheit wurde der Pass intensiv als Handelsweg von der Bergbevölkerung genutzt.
Während dieser Zeit konnte der Handelsweg nur mit Packtieren bewältigt werden. Im Jahre 1949 überquerte erstmals ein Auto den Pass. Heute gilt der
Sani Pass als Geheimtipp für Südafrika Reisende. Noch heute kann der Besucher den Pass nur mit einem Geländewagen mit 4x4 Antrieb bewältigen. Die
Strecke beginnt nach der BoderControl auf der südafrikanischen Seite und schlängelt sich hinauf in die Berge. Auf der eindrucks- vollen Strecke
durchquert man mit dem Auto kleinere Wasserstellen und windet sich Kehre für Kehre in die Berge hinauf. Aufgrund unseres ersten Schnees war der Weg sehr
aufgeweicht, so dass die Kehren nur mit etwas Schwung und Allrad bewältigt werden konnten. Langsam fuhren wir liegengebliebenen Felsbrocken sowie herabgestürzte Anhänger vorbei, was uns
natürlich aufgrund der fehlenden Leitplanken nicht gerade glücklicher machte. Nichts desto trotz erreicht man mit etwas Fahrgeschick und Mut den Gipfel des
Passes. Oben angekommen muss man sich einer typischen Grenzkontrolle in Lesotho unterziehen. D.h. das Kfz-Kennzeichen sowie Namen in das Passierbuch, nur eine Art Gästebuch, eintragen, sich
einen Stempel abholen sowie 8 Rand Bearbeitungsgebühr bezahlen. Aufgrund des winterlichen Wetters war der Himmel verhangen voller
dichter Wolken, so dass es uns nicht möglich war, in das Tal herabzuschauen.
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Auf der Bergspitze ist der Besuch des höchst gelegensten südafrikanischen Pub ein unbedingtes Muss. Aufgrund des
vielen Schnees kam es uns eher wie in einer Alpinen Skihütte vor. Wer Lust hat und die Wetterbedingungen es zu lassen, kann sich auch ein paar Skier im Pub ausleihen. Insgesamt
eine wirklich willkommende Abwechslung zur afrikanischen Graslandschaft. Wer etwas Zeit mitbringen kann, sollte nach der Grenze im Hochgebirgsplateau weiterfahren. Dort wird der
Besucher typische Bergdörfer sowie einsame Siedlungen in den unendlichen Weiten vorfinden. Für einen Europäer kaum vorstellbar, dass ein Leben in einer solchen vom Wetter
bestimmten Gegend überhaupt möglich ist. Für uns war es unvorstellbar, sich auf dem afrikanischen Kontinent zu befinden und gleichzeitig mit schlechten Schneeverhältnissen
auf dem Pass zu kämpfen. Im Winter kann aufgrund des starken Schneefalls der Besucher trotz eines Geländewagens wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten sein. Wer eine
nette einfache Unterkunft mit einer wunderschönen Aussicht sucht, sollte so wie wir sein Camp in der Sani-Lodge ca. 10 km von Himeville entfernt direkt am Pass aufschlagen. Von
der Lodge aus können auch kleinere Tagestouren entlang des Sani-Passes gestartet werden. Die Anstrengungen der Bergbesteigung wird durch eine besondere Sicht
auf das Bergpanorama mit dem höchsten Berg Südafrikas – der Thbana-Ntlenyana (3482 m) belohnt.
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Der Besuch des Sani-Passes sollte unbedingt als einer der Ausflugsziele auf der Südafrika Reise eingeplant
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